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TV-Generalversammlung 2013

Protokoll der 135. ordentlichen GV vom 16. September 2013

Kongresszentrum Mittenza, grosser Saal.

Anwesend: 97 stimmberechtigte Mitglieder ab 16 Jahren (siehe Anhang I) sowie der Vorstand: Karl Flubacher (Präsident), Rita Mauroner (Vizepräsidentin/TI), Hansueli Vogt (Kassier), Pia Huggel (Mutationsführerin), Reto Wehrli (Protokollführer), Edith Zogg (Redaktorin), Markus Bienz (Webmaster); für die Abteilungen im erweiterten Vorstand: Raymond Burkart (BB), Philippe Kirmser (HB), Urs-Martin Koch (TU), Beni Meier (UH), Patrick Moser i. V. (LA), Georges Schneider (VB).

Namentlich abgemeldet: Jürg Stocker (LA) sowie 83 individuelle Mitglieder und drei Teams (siehe Anhang II).

Beginn der Versammlung: 20.00 Uhr.

Vorgezogen gegenüber der traktandierten Reihenfolge erfolgt durch Patrick Moser die Ehrung von sechs Leichtathletinnen, die sich für die Schweizer Meisterschaften qualifiziert hatten:

 

Als Stimmenzähler für den Bedarfsfall werden Markus Weller und Christa Pancaldi vorgeschlagen. Als Wahlpräsident wird Jürg Honegger benannt. Die Vorschläge erfahren keine Erweiterung. Die Traktandenliste wird in der vorgelegten Form genehmigt.

1. Protokoll der letzten Generalversammlung (17. September 2012)

Das Protokoll (publiziert im „inform‟ 04/12 und abrufbar über die Website) wird ohne Änderungswünsche einstimmig genehmigt.

2. Mutationen

Zunächst wird der acht im vergangenen Vereinsjahr verstorbenen Mitglieder gedacht: Pia Christen, Fritz Lehmann, Werner Leupin, Rosmarie Schwitter, Bethli Stocker-Seiler, Lotti Vogt, Mandy Waldmeier und Martin Westenberg.

Der leichte Rückgang in der Gesamt-Mitgliederzahl gibt keinen Anlass zur Besorgnis, handelt es sich doch dabei in erster Linie um die üblichen Fluktuationen bei Spielmannschaften. Nicht weniger als 167 Personen sind im vergangenen Vereinsjahr neu eingetreten. Bei den Aktivmitgliedern herrscht nach wie vor die bekannte Altersverteilung: Kinder im schulpflichtigen Alter stellen zahlenmäßig die stärkste Kategorie, danach nimmt der Bestand ab und erreicht im mittleren Erwachsenenalter (30–40 Jahre) die dünnsten Jahrgänge. Ab 40 Jahren konsolidiert sich der Bestand auf einem etwa gleich bleibenden Niveau und nimmt erst bei den 80-Jährigen markant ab. Die Zahl der Passivmitglieder hingegen steigt mit zunehmendem Alter proportional an.

In Zahlen verfügte der TVM im Vereinsjahr 2012/13 über folgenden Mitgliederbestand: 344 Kinder (‒16), 103 Jugendliche (‒23), 492 Erwachsene (‒16) und 291 Passive (‒3, inkl. passive Ehren- und Freimitglieder), total 1’230 Mitglieder (‒58).

3. Berichte

3.1 Jahresbericht des Präsidenten

Karl Flubacher hat nach einem rasch vergangenen Einführungsjahr bereits seine erste GV zu präsidieren. Da stelle sich die Frage: „Haben wir alles richtig gemacht?‟, und man hoffe auf die Zustimmung zu den erreichten Ergebnissen und weiteren Zielen. In seiner Antrittsrede vor einem Jahr unterstrich Karl, dass die Arbeit gern gemacht werden wolle. In den meisten Fällen habe es sich auch so verhalten. Nach dem ersten „offiziellen‟ Auftritt als präsidialer Gast an der Seite von Gemeinderatsmitgliedern an der Erstausgabe des Herbstlaufs wartete ein entspanntes Vo-Lei-Schi in der Job Factory. Zum Jahresausklang 2012 folgte der Erstkontakt zu den kantonalen Behörden in Sachen Parkraumbewirtschaftung Hinterzweien, die zum Vorteil unserer Mitglieder geändert werden konnte. Der Besuch zweier STV-Kurse stellte eine fachliche und menschliche Bereicherung dar. In den ersten Monaten des Jahres 2013 gab es wiederum eine Reihe von vereinseigenen Anlässen „in offizieller Mission‟ zu absolvieren – den ersten Apéro für die „inform‟-Inserenten, den Eierdätsch für die Ehrenmitglieder, das Eierbüffet für die Damen des Vereins, ehe das Eidgenössische Turnfest in Biel für einen Höhepunkt im Gemeinschaftserlebnis sorgte.

Im Juni habe sich anlässlich persönlicher Besuche bei den Abteilungsversammlungen erwiesen, dass jede Abteilung etwas anders funktioniere – ein Anzeichen für die gelebte Vielfalt im Verein. Karl hält sich an die Devise: dabeisein, nicht dreinreden. Seit der Übergabe der Website im Januar an Markus Bienz und dem Rücktritt als TU-Abteilungspräsident im Juni sei er „nur noch Präsident‟ des Gesamtvereins – „und das reicht‟. Sitzungen und Gespräche mit der IG der Muttenzer Ortsvereine, dem Baselbieter Turnverband und der Gemeinde sorgen für eine volle Agenda. Darüber hinaus beschäftigt das Ziel einer Mitgliederdatenbank in brauchbarem Zustand (Abfragemöglichkeit für die Abteilungen) den Vorstand ebenfalls noch eine Weile. Im zweiten Präsidialjahr gelte es, auf den Erfahrungen aufzubauen und diese zu vertiefen.

3.2 Jahresbericht der Jugendkommission

Karl Flubacher: Die JUKO hält sich mit Aktivitäten bewusst zurück, da jede Abteilung für sich bereits viele Kinder betreut. Zusätzliche Werbung ist in dieser Altersgruppe nicht notwendig. Die wichtigste Funktion der Kommission besteht derzeit darin, miteinander im Gespräch zu bleiben und das Vorprogramm am Eierleset auf die Beine zu stellen.

3.3 Jahresbericht der Hallenkoordination (ehem. Technische Kommission)

Karl Flubacher: Die TK im klassischen Sinn ist faktisch zunehmend zur Angelegenheit jeder Abteilung geworden. Die Teilnahme an Turnfesten betrifft fast ausschließlich die beiden turnenden Abteilungen. Somit wäre es angezeigt, die Funktion der TK an sich zu überdenken. Vieles läuft automatisch oder wird im Bedarfsfall über die Arbeit von OKs abgewickelt. Für die TK dürfte es daher je länger, desto weniger eine spezifische Person brauchen.

3.4 Jahresbericht der Geselligkeitskommission

Markus Weller (i. V. für Geri Giger): Zum Altjahreshock (30. November 2012) fanden sich rund 60 Männer auf dem Sulzchopf ein, größtenteils zu Fuß, und genossen den von Hans Wermelinger organisierten Anlass, zu dem Georges Meyer die bekannten, aber zeitlos guten Pointen beisteuerte. Am 6. Januar 2013 starteten 50 Teilnehmer/innen zur Schnitzeljagd, deren Routen von Hansueli Vogt gestreut worden waren. Das von Christian Güntensperger eingefädelte Schneeweekend in Davos (Parsennhütte, 2./3. März) wird einmal mehr nicht das letzte gewesen sein, da das nächstjährige bereits angekündigt wurde. Das Jassturnier im Schützenhaus (27. März) fand erstmals unter neuer Leitung statt, wobei sich Rolf Deller als debütierender Organisator mehr Teilnehmer/innen gewünscht hätte. Nicht weniger als 90 Frauen aus dem ganzen Verein besuchten das Eierbüffet (6. April), bei dem sich Geri Giger, Roman Bühler und Hans Wermelinger als begnadete Eierköche betätigten. Das zur Unterhaltung aufspielende Mundharmonika- Duo kam sehr gut an. Für Misstöne sorgte einzig die Tatsache, dass ein gutes Dutzend Turnerinnen trotz erfolgter Anmeldung letztlich nicht zum Anlass erschien. Mit dem Volleyball-Plauschturnier ging das „GK-Jahr‟ am 24. April zu Ende, wobei die Teilnehmenden aus der Abteliung Volleyball die überwiegende Mehrheit stellten. Organisator Geri Giger wünscht sich für die künftigen Austragungen auch wieder eine vermehrte Beteiligung aus anderen Abteilungen.

4. Kassa- und Revisorenbericht

Hansueli Vogt legt bei der Präsentation der Jahresrechnung das Schwergewicht auf die Frage nach der Verwendung des Grundbeitrags. Woher stammen die Einnahmen? Den Löwenanteil (78 %) stellt der seit Jahren unangetastete Grundbeitrag (70 Fr.) der erwachsenen Mitglieder. Alle anderen Mitgliederkategorien teilen sich in die restlichen 20 %. Aus diesem Geld werden die beitragsfreien Funktionäre und Ehrenmitglieder mitgetragen (31 %), die Nettokosten für das „inform‟ beglichen (23 %), die vereinseigenen Anlässe finanziert (19 %) sowie Geschenke eingekauft und die „Jahreshonorare‟ der Vorstandsmitglieder berappt (12 %). Der Unterhalt der Website fällt kaum ins Gewicht, sondern nimmt zusammen mit den Kosten für Drucksachen und anderes Material lediglich 13 % ein. Ein kleiner Rest (2 %) entfällt auf solche Mitglieder, die im Jahr ihres Austritts keine Beiträge mehr zahlen. Diese Ausgaben führen zu einem Aufwandüberschuss von 6 %. Die im Vorjahr besonders diskutierten Kosten des Vereinshefts belaufen sich indes lediglich auf 2.50 Fr. pro Mitglied und Ausgabe, also rund 10 Fr. pro Mitglied und Jahr.

Daraus geht hervor, dass der Grundbeitrag die anfallenden Ausgaben nicht vollständig deckt, d. h. ein kontinuierlicher Vermögensabbau stattfindet. Dies bildet sich auch in der Jahresrechnung ab: Der Gesamtaufwand fällt zwar geringer aus als 2011/12, ergibt allerdings wegen der ebenfalls gesunkenen Erträge einen moderaten Verlust, der jedoch immer noch eine Verbesserung gegenüber dem Budget darstellt. Vermögensabbau entspricht dem ausdrücklichen Ziel des Vorstands.

Hermann Lutz trägt den Bericht zur gemeinsam mit Daniel Meyer vorgenommenen Revision vor, der die Genehmigung der Rechnung und die Entlastung des Kassiers beantragt. Die Versammlung folgt dem Antrag einstimmig.

5. Ehrungen

5.1 Sportliche Leistungen

Aufgrund der ungeschriebenen Regel, nur Leistungen und Erfolge aus Wettkämpfen und Meisterschaften auf nationalem Niveau vorzustellen, war dieser Programmpunkt an der GV 2012 vollständig ausgefallen. Für die diesjährige GV wurden die Kriterien daher etwas großzügiger gefasst.

5.2 Vereinstreue

5.3 Ernennungen

   
Peter Bachofner, Edith Lüdin und Domenique Ebneter

6. Anträge

Am 5. September 2012 hatte Markus Leu (HB) einen Antrag eingereicht, der das Ziel anstrebte, die Generalversammlung nicht mehr über die Höhe des Grundbeitrags für das laufende Vereinsjahr befinden zu lassen, sondern die Abstimmung prospektiv für den Jahresbeitrag des folgenden Vereinsjahrs geltend zu machen.

Der Vorstand unterbreitete dazu im Vorfeld der GV dem Antragsteller den Gegenvorschlag, die Festsetzung des Grundbeitrags so zu definieren, dass selbiger für zwei Vereinsjahre gilt (das zum Zeitpunkt der GV laufende sowie das ganze nächste). Damit kann die im Antrag geforderte Budgetierungssicherheit für die Abteilungen geschaffen werden. Markus Leu sah darin sein Begehren erfüllt und zog den Antrag zurück. Eine Abstimmung an der GV entfällt somit.

7. Jahresprogramm 2013/14

Karl Flubacher verdeutlicht mit Zahlen, was die Zustimmung zum Jahresprogramm mit seinen Veranstaltungen bedeutet: Die großen Anlässe brauchen jede Menge freiwillige Helfer (Jazz uf em Platz ca. 270 Einsätze, Eierleset 174 Einsätze inkl. Einzug). Der „Helfer- Pool‟ umfasst 430 Aktive im Alter von 20–65 Jahren. Damit können die eigenen Anlässe abgedeckt werden, aber externe Engagements sind nur mehr im kleinen Rahmen möglich. Im September 2013 sind 6 Helfer/innen für den Apéro an der Gewerbeschau und am 5. Mai 2014 ca. 20 Turner/innen für einen Einsatz am Sportforum im Rahmen der 150-Jahr-Feiern des Baselbieter Turnverbands vorgesehen. Das Jahresprogramm erhält einhellige Zustimmung.

8. Festsetzung des Grundbeitrags und Genehmigung des Budgets

Hansueli Vogt hat im Gegensatz zu den Vorjahren den Voranschlag hinsichtlich der Verbandsbeiträge entflochten – die Abgaben an den STV für Sportversicherung, Pro Elite und aktive Ehrenmitglieder (deren persönlicher Beitrag durch die Hauptkasse bezahlt wird, da sie aufgrund ihres Status beitragsfrei sind) werden nun separat ausgewiesen. Der letztjährig neu eingeführte „Fonds für Abteilungen‟ (Defizitgarantie für Abteilungs- Anlässe im Namen des Gesamtvereins) wird mittels einmaliger Einlage von 2’000 auf 5’000 Fr. erhöht. Dieser Betrag geht in die Bilanz ein und wird in den folgenden Jahren nicht mehr im Budget figurieren.

Die Versammlung stimmt dem Voranschlag einstimmig zu, der einen geringfügigen Verlust von 100 Fr. vorsieht. Mit der Annahme des vorgelegten Budgets bleibt auch der Grundbeitrag unverändert.

9. Wahlen

Die Versammlung stimmt dem Voranschlag einstimmig zu, der einen geringfügigen Verlust von 100 Fr. vorsieht. Mit der Annahme des vorgelegten Budgets bleibt auch der Grundbeitrag unverändert.

Als bisherige Kassenrevisoren werden Daniel Meyer und Hermann Lutz bestätigt. Als nachrückender dritter Revisor für die turnusgemäß ausscheidende Uschi Eichenberger stellt sich Urs Scherer zur Wahl, die einstimmig ausfällt.

Weitere, vom Vorstand oder den Abteilungen direkt ernannte Funktionäre sind: Marco Sisti (Hallenkoordinator), Roman Bühler (Materialverwalter), Martin Allemann/Monique Stadelmann (Fähnriche), Hanspeter Müller (Vertreter bei den Turnveteranen BL) und Hans Wermelinger (Leiter der Seniorenwandergruppe). Die Delegierten für Verbandsver-sammlungen werden ad hoc bestimmt, je nach anfallenden Themen.

Martin Allemann wird an der GV 2014 seinen Rücktritt als Fähnrich geben. Da Monique Stadelmann sich weiterhin auf die Stellvertretung beschränken möchte, sucht der Vorstand einen neuen hauptamtlichen Fähnrich.

10. Diverses

Schluss der Versammlung: 21.45 Uhr.

Muttenz, 5. Oktober 2013                                                                                     Fürs Protokoll: Reto Wehrli

 

Protokoll (Webversion im pdf-Format)