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Generalversammlung TV Muttenz

 

Protokoll der 136. ordentlichen GV des TV Muttenz

Donnerstag, 18. September 2014, 20 Uhr, Mittenza, großer Saal.

Anwesend: 101 stimmberechtigte Mitglieder ab 16 Jahren (siehe Beilage) sowie der Vorstand: Karl Flubacher (Präsident), Rita Mauroner (Vizepräsidentin), Hansueli Vogt (Kassier), Pia Huggel (Mutationsführerin), Reto Wehrli (Protokollführer), Markus Bienz (Webmaster); für die Abteilungen im erweiterten Vorstand: Urs-Martin Koch (TU), Urs Meier (HB), Sandra Sisti (TI), Jürg Stocker (LA), Marc Straumann i. V. (BB).
Namentlich abgemeldet: Edith Zogg (Redaktorin), Marco Sisti (Hallenkoordinator), Raymond Burkart (BB), Beni Meier (UH), Georges Schneider (VB) sowie 71 Mitglieder (siehe Beilage).

Als Stimmenzählerinnen für den Bedarfsfall werden Domenique Ebneter und Vreni Flubacher vorgeschlagen. Als Wahlpräsident wird Philippe Kirmser benannt. Die Vorschläge erfahren keine Erweiterung. Die Traktandenliste wird in der vorgelegten Form genehmigt.

 


1. Protokoll der letzten GV (vom 16. September 2013)


Das Protokoll (publiziert im „inform‟ 04/2013 und anforderbar beim Präsidenten) wird ohne Änderungswünsche einstimmig genehmigt.


2. Mutationen


Zunächst wird der neun im vergangenen Vereinsjahr verstorbenen Mitglieder gedacht: Ernst Bringold, Rösli Bürgi, Vreni Essafi, Hans-Peter Gysin, Jacqueline Mesmer, Karl Mesmer-Schmutz, Dieter Moser, Kurt Rickenbacher und Max Suter.
Der Zufall wollte es, dass dem TVM mit Stand vom 6. August 2014 genau gleich viele Mitglieder angehörten wie im Vorjahr. In der Zwischenzeit ergaben sich natürlich dennoch einige Schwankungen, namentlich bei den TU wegen der Jugendriege, da Kinder sich im fortschreitenden Alter sportlich spezialisieren und in andere Abteilungen übertreten. Die TI hingegen hatten tatsächlich während der vergangenen zwölf Monate keinerlei Änderungen im Mitgliederbestand zu verzeichnen. Der Schwund bei den Passivmitgliedern wurde durch eine Zunahme bei den Aktiven vollständig kompensiert.
In Zahlen verfügte der TVM im Vereinsjahr 2013/14 über folgenden Mitgliederbestand: 352 Kinder (+8), 97 Jugendliche (‒6), 513 Erwachsene (+21) und 268 Passive (‒23, inkl. passive Ehren- und Freimitglieder), total 1’230 Mitglieder (=).


3. Berichte


3.1 Jahresbericht des Präsidenten


Karl Flubacher zeigt einleitend zum Motto „Motiviert im Turnverein‟ ein zweiminütiges Video, welches anlässlich des letztjährigen Turnfests im Auftrag des Schweizer Fernsehens entstand, um das ehrwürdige Turnerlied dynamisch zu bebildern. Die Textzeile „Es isch ke Hürde z’höch u z’breit / mitenang, so packe si’s aa‟ gilt in besonderer Weise für unseren Verein – wöchentlich in den Trainings, am Eierleset, für den Jazz uf em Platz. Karl knüpft an diese Präsentation die Hoffnung, dass der Schwung aus diesem Lied auch auf die Anwesenden begeisternd und mitreißend wirke.

Vier Anlässe in den vergangenen zwölf Monaten waren prägend: (1) Der Eierleset machte bereits bei den Vorbereitungen mit den Schwingern Spaß, welche dieser Aus- gabe mit ihrem treichelschwingenden Auftritt eine ganz besondere Note verliehen. (2) Während einer glückhaften „Dürreperiode von 24 Stunden‟ konnte selbst in diesem schwierigen Sommer das Jubiläum 30 Jahre Jazz trocken über die drei Bühnen gehen. 270 Helfer/innen trugen zum Gelingen bei. Viele Besucher/innen äußerten die Ansicht, es sei die beste Durchführung seit je gewesen. Dem Präsidenten fehlt der persönliche Eindruck, da er ausnahmsweise in diesem Jahr abwesend war. (3) Auf Einladung der Abteilung LA besuchte Karl die LA-Europameisterschaft in Zürich. In der Pause traf er auf Dieter Strub, der vier Tage lang als Volunteer im Einsatz war und vor Motivation sprühte. (4) Die Kantonale Meisterschaft im Geräteturnen zeichnete sich durch gute Stimmung und viel Begeisterung der Teilnehmenden aus. An Ringen und in Sprüngen ergaben sich tollkühne Flugaufnahmen, zu sehen im Web.

Trotz anfänglicher Skepsis wurden die runden Jazz-Stehtische an den Schwingklub ausgeliehen, der sie am Schwingfest aufstellte – und das Vertrauen erwies sich als ge- rechtfertigt, die Schwinger gingen verantwortungsvoll damit um. Erkenntnisse ergaben sich auch durch die Teilnahme an Anlässen auf höherer Ebene: Karl durfte die Medail- lenübergabe an den Regionenmeisterschaften vornehmen, „das vermittelt einem ein gewisses Gefühl der Wichtigkeit‟. Darüber hinaus erlaubte der Austausch mit den Turn- verbandspräsidenten am Rand der Geräteturn-Meisterschaft unkomplizierte Absprachen – auf diese Weise lasse sich mitunter mehr erreichen als an speziellen Sitzungen. Im Editorial des „inform‟ 02/2014 richtete Karl die Aufforderung an die Lesenden, Fragen zur Befindlichkeit und zum Veränderungsbedarf im Verein zu beantworten. Die Reaktionen ließen sich an einer Hand abzählen. Daraus lasse sich schließen, dass eine überwältigende Mehrheit zufrieden sei.

Der an der letzten GV angekündigte Vermögensabbau ist vorerst nur zu einem halben Prozent gelungen – „das ist immerhin ein Anfang‟.
Will der TVM die Durchführung des Kantonalen Jugendturnfests 2018 in Muttenz übernehmen? Darüber wird nächstes Jahr die GV zu befinden haben.
Vor einer GV wachse sich das Präsidium jeweils zu einem Fulltime-Job aus, was gewisse Fragen nach dem vernünftigen Maß aufwerfe. Aber wenn durch die Wiederwahl eine allgemeine Zufriedenheit ausgedrückt werde, nehme man das Amt gerne ein weiteres Jahr auf sich.


3.2 Jahresbericht der Jugendkommission

Karl Flubacher (in Zusammenfassung des Protokolls von Johanna Hänger [BB] zur JU- KO-Sitzung vom 11. September 2014): Die Arbeit der JUKO ist derzeit sistiert, da die Jugendarbeit immer mehr direkt in den Abteilungen geleistet wird. Um dennoch einen Austausch zwischen den Abteilungen zu ermöglichen, soll künftig ein jährliches Treffen der J+S-Coaches stattfinden (erstmals im Januar 2015).


3.3 Jahresbericht der Hallenkoordination (ehem. Technische Kommission)

Karl Flubacher: Auch die Aktivitäten der einstigen TK laufen mittlerweile direkt in den Abteilungen. Die Hallenkoordinationssitzung musste leider kurzfristig abgesagt werden. Gegen Ende der Sommerferien haben die Bauarbeiten in der alten Hinterzweien-Halle begonnen. Dank guter Zusammenarbeit können fast alle Trainings weiterhin zur selben Zeit stattfinden, einige geringfügige Verschiebungen mussten allerdings in Kauf ge- nommen werden. Der Umbau dauert bis nächsten Sommer. Doch nicht nur aus diesem Grund bleibt die Hallenproblematik bestehen; da sämtliche Turn- und Trainingsgruppen auch bei schrumpfender Anzahl Teilnehmer/innen abgeschottet unter sich bleiben, entsteht kein Platz für nachrückende oder neue Trainingseinheiten. Als Vorbildmodell kann hier die (sogar vereinsübergreifende) Zusammenlegung zweier Trainingsgruppen des FTV Muttenz-Freidorf und TVM wirken, welche gemeinsam trainieren, wobei die Leitung alternierend gehandhabt wird.

Ergänzung zum Thema ‚Hinterzweien‛: Vreni Flubacher hat ein Mail von Bruno Lischetti erhalten, wonach der Zugang zu den Hallen (Umleitung über den dunklen Pausenplatz) besser beleuchtet werde.


3.4 Jahresbericht der Geselligkeitskommission

Marianne Menge (i. V. für Geri Giger): Wie immer startete die GK nach der GV mit dem Altjahreshock der TVM-Männer (29. November 2013), geleitet von Hans Wermelinger, mit Apéro und gutem Essen: Ein stets gut besuchter Anlass „in wohliger Hüttenatmosphäre‟ (Hans), für dessen Gelingen die Küchenmannschaft von Peter Wermuth und das Vorbereitungs-Team von Georg Lüdin besorgt ist. Die Schnitzeljagd (5. Januar 2014) musste mit moderatem Wetter auskommen, lockte aber immerhin sechs Equipen auf die von Hansueli Vogt gestreute Route. Das Ziel Schützenplatz fanden fast alle – nur eine Equipe verpasste eine Abzweigung und suchte das Ziel auf dem Prattler Schmittiplatz. Für die Sprinter und die noch ambitionierteren Spirits gab es neuerdings gar einen Pokal zu gewinnen. Am traditionellen Schneeweekend (22./23. Februar) ermöglichte Christian Güntensperger den Teilnehmenden wiederum zwei schöne Tage im Schnee, diesmal auf der Parsenn. Wachstumspotenzial besteht beim Volleyball-Plauschturnier (9. April), wel- ches anlässlich der diesjährigen Austragung 24 Turnerinnen und Turner anzog; Organi- sator Geri Giger wünscht sich mehr Teilnehmer/innen – es sei „der absolute Plausch‟. Anstrengend, aber dank guter Zusammenarbeit reibungslos verlief einmal mehr das Eierbüffet (2. Mai). Positiv fiel auf: Alle Angemeldeten kamen diesmal auch tatsächlich (90 TVM-Frauen). Und wurden begeisterte Augenzeugen des Auftritts der Bauchtanzgruppe Nefertem. In kleinerem Rahmen fand das Jass-Turnier (28. Mai) statt. Auch in diesem Fall hätte der Organisator, Rolf Deller, künftig gerne mehr Teilnehmende. Sieger unter den 16 Anwesenden wurde Hans-Ruedi Ueltschi.

 

     

 


4. Kassa- und Revisorenbericht


Hansueli Vogt zeigt zunächst die bereits in den beiden Vorjahren intensiv diskutierten finanziellen Faktoren des Vereinshefts „inform‟ auf. Der Netto-Mehraufwand lohne sich sicherlich.
Bei der Betrachtung der Jahresrechnung fällt auf, dass die Einnahmen aus „übrigen Erträgen‟ und Zinsen immer geringer ausfallen. Da die Entwicklung der Ausgabenseite bereits während des Vereinsjahrs etwas besorgniserrend aussah, partizipiert der Gesamtverein diesmal ebenfalls an den Gewinnauszahlungen des Jazz und nimmt zehn Prozent der 2013er-Auszahlung in Anspruch. Unterm Strich resultiert dennoch ein Mi- nus, das nur um ein Weniges über dem letztjährigen Defizit liegt. Das Vermögen des Gesamtvereins reduziert sich um genau diesen Betrag, weitere Rückstellungen sind nicht notwendig.

Im Interesse der Transparenz gewährt Hansueli danach auch Einblick in die Vermögen der Abteilungen und die Höhe der Gewinnauszahlungen aus Eierleset und Jazz. Die Auf- stellung wird allerdings durch einige externale Faktoren verzerrt. So konnten mangels definitiver Abrechnung des STV die Mitgliederbeiträge der TI noch nicht verteilt werden. Dass die Jugendriege im Abteilungsvermögen per 30. April 2014 eine Abnahme ver- zeichnet, ist die Folge einer im letzten Moment getätigten Auszahlung des Jugi-Betrags, welche irrtümlich auf dem Konto der TU landete, was sich wegen des Kassenschlusses nicht mehr korrigieren ließ. Und UH ist finanziell größtenteils nach Pratteln ‚ausgela- gert‛, wie die Spieler auch.

Hans Jörg Wüst trägt den Bericht zur gemeinsam mit Urs Scherer am 26. August vor- genommenen Kassenrevision vor, der die Genehmigung der Rechnung und Erteilung der Décharge beantragt. Die Stimmberechtigten kommen dem Antrag einstimmig nach. Als Wunsch gibt Hansueli bekannt, dass Einzahlungen wenn immer möglich mit dem unver- änderten Einzahlungsschein und über eine Bank getätigt werden mögen, nicht über die Post. Die Einhaltung der Zahlungsfrist habe ihrerseits gebessert, aber das unangeneh- me Mahnungswesen bleibe noch immer notwendig.


5. Ehrungen


5.1 Sportliche Leistungen

Wie schon im Vorjahr werden neben Leistungen auf nationaler Ebene auch Erfolge aus Wettkämpfen und Meisterschaften auf regionalem Niveau gewürdigt.

➜ Einschub: Jürg Stocker nutzt die Gelegenheit, ein klärendes Wort zum LA-Abteilungsvermögen anzubringen, das alljährlich die anderen Abteilungen auffallend überragt. Dieses finanzielle Polster werde immer wieder benötigt wegen überraschender Entwicklungen, wie sie beispielsweise Tim Ohnmacht zeigte – seine Leistungen brachten ihn unvorhergesehen an die SM, was Zahlungen an den Verband bedingte. Außerdem schien es zunächst so, als ob die Abteilung ihren Sponsor Erdgas verlöre und keinen Ersatz fände. Mittlerweile konnte der Vertrag zwar um weitere drei Jahre verlängert werden, doch die Abteilungskasse müsse gewappnet bleiben.


5.2 Vereinstreue

 

     


5.3 Ernennungen


6. Anträge


Beim Vorstand sind in der gesetzten Frist (21. August 2014) keine Anträge eingegangen.


7. Jahresprogramm 2014/15


Karl Flubacher verweist auf die hohe Zahl freiwilliger Helferinnen und Helfer, welche für die großen Anlässe des Gesamtvereins benötigt wird: Jazz uf em Platz ca. 270 Einsätze, Eierleset 114 Einzüger und noch dazu ca. 100 Helfer/innen bei der Durchführung. Auf dem Papier gibt es im Verein 430 Aktive im Alter von 20–65 Jahren. Um aus ihren Reihen motivierte und einsatzfreudige Teilnehmer/innen zu finden, müssen eventuell künftig die Einsätze vereinfacht und attraktiver gemacht werden, auch wenn dies mehr kosten sollte. Weitere gute Ideen für die Helferfindung sind jederzeit willkommen. Das Jahresprogramm (aktualisiert publiziert in den „inform‟-Ausgaben und abrufbar über die Website) wird einstimmig gutgeheißen.


8. Festsetzung des Grundbeitrags und Genehmigung des Budgets


Hansueli Vogt hat für 2014/15 mehr Einnahmen bei den Mitgliederbeiträgen budgetiert, was zutreffen wird, sofern alle sauber zahlen. Bei den Ausgaben ist die EDV kostspieliger eingesetzt, da wir über die Anschaffung einer neuen Software für die Verwaltung der Mitgliederdaten nachdenken müssen (im Interesse einer Anbindung an den STV); falls wir bei der alten bleiben, würde der Verlust hinfällig. Die Aufwendungen für den Lagerraum verteuern sich ebenfalls wegen der Einmietung im ehemaligen Zeughaus Geispel. Entsprechend der letztjährig angekündigten Entflechtung der Buchhaltung sind im Posten ‚Versicherung‛ nur noch die Kosten für den Gesamtverein verzeichnet, die Sportversicherung für die einzelnen Abteilungen entfällt. Ob der TVM-Haushalt aus- geglichen bleibt, wird sich an der Frage der Software-Beschaffung entscheiden – ohne diese Ausgaben für die EDV ergäbe das Budget ein Nullsummen-Spiel.

Die Versammlung stimmt dem Voranschlag einhellig zu, der einen geringen Verlust vorsieht. Mit der Annahme des vorgelegten Budgets bleibt auch der Grundbeitrag un- verändert.


9. Wahlen


Unter der Leitung von Wahlpräsident Philippe Kirmser erfährt der verbleibende Vorstand einstimmige Bestätigung: Karl Flubacher (Präsident), Rita Mauroner (Vizepräsidentin), Hansueli Vogt (Kassier), Reto Wehrli (Protokollführer), Edith Zogg (Redaktorin) und Markus Bienz (Webmaster). Das Amt von Mutationsführerin Pia Huggel bleibt vorerst vakant, ihre Funktion wird interimistisch von Hansueli Vogt ausgeübt.

Als bisherige Kassenrevisoren werden Daniel Meyer und Urs Scherer bestätigt. Als nachrückender dritter Revisor für den turnusgemäß ausscheidenden Hans Jörg Wüst stellt sich Hermann Lutz zur Wahl, die einstimmig ausfällt.
Weitere, vom Vorstand direkt ernannte Funktionäre sind: Marco Sisti (Hallenkoordinator), Roman Bühler (Materialverwalter), Clemens Barges/Monique Stadelmann (Fähnriche), Hanspeter Müller (Vertreter bei den Turnveteranen BL) und Hans Wermelinger (Leiter der Seniorenwandergruppe). Die Delegierten für Verbandsversammlungen werden ad hoc bestimmt, je nach anfallenden Themen.

Zum Nachfolger des zurückgetretenen Fähnrichs Martin Allemann hat der Vorstand Clemens Barges bestimmt, da Fähnrich-Stellvertreterin Monique Stadelmann sich weiterhin auf die Stellvertretung beschränken möchte. Die Fahnenübergabe von Martin an Clemens beim Rebhaus in den Hallen wird in einem einminütigen Video verbildlicht, zu welchem der militärische Fahnenmarsch erschallt.


10. Diverses

Schluss der Versammlung: 21.58 Uhr.

Muttenz, 10. Oktober 2014 / für das Protokoll: Reto Wehrli

 

Protokoll (Webversion im pdf-Format)