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Generalversammlung TV Muttenz

 

Protokoll der 137. ordentlichen GV des TV Muttenz

Donnerstag, 17. September 2015, 20 Uhr, Mittenza, großer Saal.

Anwesend: 92 stimmberechtigte Mitglieder ab 16 Jahren (siehe Anhang I) sowie der Vorstand: Karl Flubacher (Präsident), Rita Mauroner (Vizepräsidentin), Hansueli Vogt (Kassier/Mutationsführer a.i.), Reto Wehrli (Protokollführer); für die Abteilungen im erweiterten Vorstand: Raymond Burkart (BB), Urs-Martin Koch (TU), Urs Meier (HB), Sandra Sisti (TI), Marco Stocker i.V. (LA).
Namentlich abgemeldet: Markus Bienz (Webmaster), Beni Meier (UH), Georges Schneider (VB), Jürg Stocker (LA), Edith Zogg (Redaktorin) sowie 86 Mitglieder (siehe Anhang II).

Karl Flubacher erklärt die Zeiträume, welche von der GV rückblickend behandelt resp. prospektiv vorbereitet werden. Ein Bild unserer Jugendriege bei deren Einsatz als Einzugsbegleitung des FC Basel beim Match gegen Luzern (26. April) sowie ein begeistertes Zitat von Pfr. Hanspeter Plattner nach seinem Lauf am Eierleset 2015 vermitteln einen Eindruck von der Freude, die durch Aktivitäten unseres Vereins entsteht.
Stimmenzähler werden erst bei Bedarf gewählt. Als Wahlpräsident hat Jürg Honegger zugesagt. Es gibt keine Gegenvorschläge, er gilt als einstimmig bestätigt. Die Traktandenliste erfährt keine Änderung.

GV 2015


1. Protokoll der letzten GV (vom 18. September 2014)


Das Protokoll (publiziert im „inform” 04/2014 und anforderbar beim Präsidenten) wird ohne Änderungswünsche einstimmig genehmigt. Karl dankt Reto Wehrli für die langjährige Protokollführung in geschätzter Qualität.


2. Mutationen


Zunächst wird der zehn im vergangenen Vereinsjahr verstorbenen Mitglieder gedacht: Alice Amsler (1932–Oktober 2014), Luca Brand (1998–Oktober 2014), Magdalena Bringold (†Juni 2015), Fritz Erb (1924–Juni 2015), Hildy Frey (†Juni 2015), Linda Gysin (1933–November 2014), Huldi Jourdan (1930–April 2014), Alphonse Masson (1931–August 2015), Frieda Müller (1918–Januar 2015), Karl Wagner (1924–Januar 2015).

Die Gesamt-Mitgliederzahl ist gegenüber dem Vorjahr um vier erhöht. In Zahlen verfügte der TVM im Vereinsjahr 2014/15 über folgenden Mitgliederbestand: 339 Kinder (13), 111 Jugendliche (+14), 536 Erwachsene (+23) und 248 Passive (20, inkl. passive Ehren- und Freimitglieder sowie Gönner), total 1’234 Mitglieder (+4).


3. Berichte


3.1 Jahresbericht des Präsidenten

Karl Flubacher refleektiert die Stellung eines Vereinspräsidenten: Muss er sich vorne hinstellen und sagen, wo es langgeht? Nein, er muss nur den Kopf hinhalten – die Richtung muss im Verein gemeinsam festgelegt werden. Ein erwähnenswertes Beispiel bildet das vom Präsidenten im Vorstand engagiert vorgestellte neue Konzept des Jazz-Helferfests. Die Abstimmung fiel 11:1 gegen den Präsidenten aus. Wunschgemäßer gestaltete sich der einstimmige Entscheid für den neuen „Turnverein Brunch”. Unabhängig vom Resultat besitzen die Diskussionen einen eigenen Wert – sie halten uns zusammen und bringen uns weiter. Auch jedes einzelne Mitglied kann sich einbringen, sei es per Mail oder bei einem persönlichen Besuch.
Herausragender Höhepunkt für den Präsidenten im vergangenen Vereinsjahr war die Vorführung an der Gymnaestrada in Helsinki. Aus dem ursprünglich auf sechs Minuten angelegten Auftritt wurde eine Darbietung von 15 Minuten, zweiteilig und mit Intro. Es klappte, benötigte aber viel Vorbereitungszeit. ‚Mitmachen’ bedeutete in diesem Fall zwei Jahre Vorlauf, abenteuerliche Unterbringung und ein (abermals) verpasstes Jazz uf em Platz. Das Erlebnis in Helsinki hingegen war gewissermaßen ein Turnfest im Weltformat – zehn Tage lang. Allein der Einmarsch der Schweizer Delegation (3’900 Personen) dauerte 23 Minuten. Beim Auftritt verschmolz die Gruppe zu einem Ganzen, und das Publikum wurde förmlich spürbar.
Der Blick in die Zukunft gilt der Teilnahme am Kantonalen Turnfest in Diegten 2016. Hier wartet das nächste Gruppenerlebnis, idealerweise mit 20–30 Personen. Ein Turnverein lebt immer von der Gemeinschaftlichkeit, zusammen kann man etwas bewegen. Und neben Turnfesten gibt es natürlich auch noch anderes: Wieder einmal mit den Handballern einen Match besuchen, am Top-Volleyball dabeisein und Beni Meyers Einladung zu einem Unihockeymatch folgen, wenn gerade wieder einmal der FCB spielt. Und neben dem Matchbesuch, dem Jazz uf em Platz, Eierleset, Turnfest, Leichtathletikmeeting, Riegen-Wanderungen und Sitzungen nicht zu vergessen – wir bewegen uns wöchentlich im Training.


3.2 Jahresbericht der Jugendkommission

Karl Flubacher: Die Juko besteht zwar noch, trifft sich aber nicht mehr aktiv. Die Abteilungen halten Verbindung durch ihre J+S-Coaches, die die Jugendarbeit in ihren Abteilungen kennen und bei Bedarf auch übergreifende Angebote organisieren können. Eine Sitzung jährlich klärt die allseitigen Anliegen hinsichtlich Jugendarbeit.


3.3 Jahresbericht der Hallenkoordination

Marco Sisti: Im Mai fand die jährliche Hallen-Sitzung mit den Abteilungsverantwortlichen statt. Im Hinterzweien bleibt alles, wie es ist. Die alte (Primar-) Halle wird saniert, was sich aber wegen des Dolineneinbruchs beim Hauptgebäude verzögert. Über die zu erwartende Dauer gibt der Kanton keine Informationen ab. Dank des Entgegenkommens von UH konnte das Geräteturnen eine neue Halle erhalten. Die Situation bleibt insgesamt angespannt. Ab nächstem Sommer wird es keine Bewilligungen für die Hz-Hallen außerhalb der Vereinszeiten mehr geben, da die räumlich zusammengezogene Sekundarschule während der schulischen Belegungszeiten alle für ihren Eigenbedarf benötigen wird. Zur Gemeinde besteht ein guter Kontakt, wir werden als ortsansässiger Verein auch bevorzugt behandelt. Grundsätzlich sind in den Hallenbelegungen aber nur kleine Verschiebungen innerhalb unseres eigenen Kontingents möglich.


3.4 Jahresbericht der Geselligkeitskommission

Marianne Menge (i.V. für Geri Giger): Als erster Anlass nach der letzten GV fand wie immer der Altjahreshock (27. November) unter der bewährten Leitung von Hans Wermelinger und seinem Team für die TVM-Männer statt. Einmal mehr verbrachten die 55 Teilnehmer einen gemütlichen Abend in ganz toller Stimmung. Der 11. Januar als Austragungstag der Schnitzeljagd war ein grauer, kalter, regnerischer Sonntag. 19 Teilnehmer/innen in 5 Teams vergaßen jedoch schon bald nach dem Start die Witterung. Organisator Hansueli Vogt sorgte dafür, dass der graue Sonntag wieder hell wurde. Dank seinem Team durften die Beteiligten nach dem Lauf eine tolle Verpflegung genießen. Das Schneeweekend auf dem Hasliberg (7./8. Februar) mit 20 Teilnehmenden profitierte von wunderschönem Wetter. Christian Güntensperger organisiert den Anlass schon seit Jahrzehnten, wofür ihm herzlich gedankt sei. Zum Volleyball-Plauschturnier (22. April) von Geri Giger fanden sich zwar nur 19 Teilnehmende ein (im Vorjahr waren es noch 24 gewesen), diese nahmen es in Sachen Volleyball aber sehr ernst und hatten dabei auch den beabsichtigten Plausch. Das Eierbüffet (17. April) erlebte mit 90 anwesenden TVM-Frauen einen regelrechten Ansturm. Attraktion war in diesem Jahr das Trio Deller und seine lüpfige Ländlermusik. Als Organisator trat Rolf Deller beim Preisjassen (1. April) im Pisco in Aktion. Sieger des Bewerbs wurde Geri Giger. Im Rahmen des Sommerprogramms in den Monaten Juli und August boten drei Organisatoren vier Anlässe an: eine Führung durch die Merian-Gärten (Hans Wermelinger), eine Langschifffahrt auf dem Rhein (Dieter Rist), eine Grillparty in der Eselhalle (Ernst Schenk) und eine Führung im Hafen von Kleinhüningen (Hans Wermelinger). Für diese abwechslungsreichen Sommeranlässe begeisterten sich 93 TVM-Männer.


4. Kassa- und Revisorenbericht

Hansueli Vogt: Es geht dem Turnverein nicht schlecht! Die Jahresrechnung schließt mit einem geringen Verlust, was angesichts einer gesunden Vermögenslage der Hauptkasse jedoch nicht alarmierend ist. Bei den Mitgliederbeiträgen ist eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr zu beobachten – was natürlich nicht den vier zusätzlichen Mitgliedern zu verdanken ist, sondern den konsequenten Nachforderungen des Jahresbeitrags. Anhand der verteilten Gewinnbeteiligungen der Abteilungen an den Gesamtvereins-Anlässen zeigt sich, wie sich die Mithilfe auszahlt.Eine spezielle Betrachtung gilt dem „inform”, dessen Druckkosten gegenüber dem Vorjahr gestiegen sind. Zwar konnten auch die Inserateeinnahmen gesteigert werden, doch da zugleich die Portokosten zunahmen, bleibt netto ein Aufwandüberschuss, welchen die Vereinskasse zu tragen hat.Erneut wird die Frage laut nach vorwiegend elektronischer Verbreitung über die Website. Karl wiederholt sein Bekenntnis zur Papierausgabe. Eine Alternative des Auflegens (persönliche Abholung) könne im Vorstand diskutiert werden. Vollständig zu umgehen sei der Postversand jedoch nicht (bekanntlich wohnen nicht alle Mitglieder in Muttenz), und eine sinkende Auflage würde ihrerseits einen noch teureren Versand provozieren (um vom jetzigen, vergünstigten Tarif zu profitieren, müssen mindestens 1’000 Exemplare verschickt werden). Am effektivsten könnte der Preis gesenkt werden, indem der Umfang des Hefts reduziert würde.Abschließend stellt Urs Scherer den Bericht zur Kassenevision vor, vorgenommen durch ihn und Hermann Lutz am 14. September. Die Décharge wird beantragt und von den Stimmberechtigten mit kräftigem Applaus erteilt.


5. Ehrungen


5.1 Sportliche Leistungen


5.2 Vereinstreue

  

5.3 Ernennungen

Zum Freimitglied: Lui Merk (TU), seit 28. Mai 2002 Sekretär der damaligen Männerriege und in dieser Funktion zuständig für Protokolle, Turnstunden- und Hockpläne sowie die Mutationsführung (mit eigenem Computerprogramm!). Zwischen 2007 und 2013 organisierte er auch die Turnfahrten der Männerriege. Per Ende des vergangenen Geschäftsjahres gab er nach 13 Jahren seinen Rücktritt und wurde darum zum Freimitglied der Turner ernannt. Die GV bestätigt dies mit Applaus.


6. Anträge


Beim Vorstand sind in der gesetzten Frist (20. August 2015) keine Anträge eingegangen.


7. Jahresprogramm 2015/16


Karl Flubacher stellt den „Turnverein Brunch” als Möglichkeit vor, den revisionsbedürftigen Turnerabend neu zu lancieren. Im November 2016 soll die erste Ausgabe stattfinden: an einem Sonntagmorgen erst das Zmorge, danach ein Showblock; mitmachen können alle Abteilungen. Seitens Vorstand gibt es dazu bereits ein einstimmiges Ja. Die großmehrheitliche Zustimmung im Saal bei fünf Enthaltungen ohne Gegenstimmen führt zu einer ersten Sitzung des OKs (Karl Flubacher, Rita Mauroner, Domenique Ebneter, Hansueli Vogt und Vertreter der GK) im Oktober. Angestrebt wird ein zweijährlicher Turnus – und die Möglichkeit, andere Vereine zu beteiligen, ist nicht ausgeschlossen. Als wahrscheinlichster Veranstaltungsort gilt die Aula Donnerbaum.
Das Jahresprogramm (aktualisiert publiziert in den „inform”-Ausgaben und abrufbar über die Website) wird einstimmig gutgeheißen.


8. Festsetzung des Grundbeitrags und Genehmigung des Budgets


Hansueli Vogt stellt das Budget vor, welches Einnahmen in praktisch unveränderter Höhe (gegenüber dem Vorjahr) vorsieht. Ein leichtes Ausgabenplus führt zu einem Aufwandüberschuss in der Größenordnung der letzten Jahresrechnung.
Peter Währer wendet ein, dass es nicht legitim sei, unter den Einnahmen auch Spenden zu budgetieren, da diese nicht vorhersehbar seien. Hansueli versichert, dass der eingesetzte Betrag auf Erfahrungswerten basiere und die Spender zudem bekannt seien, kündigt aber dennoch an, den Posten im nächsten Jahr wegzulassen.
Der Voranschlag und die unveränderten Grundbeiträge (Aktive 70 Fr., Jugendliche 40 Fr., Kinder gratis) erhalten einhellige Zustimmung.


9. Wahlen


Unter der Leitung von Wahlpräsident Jürg Honegger erfährt der bestehende Vorstand einstimmige Bestätigung: Karl Flubacher (Präsident), Rita Mauroner (Vizepräsidentin), Hansueli Vogt (Kassier/Mutationsführer a.i.), Reto Wehrli (Protokollführer), Edith Zogg (Redaktorin) und Markus Bienz (Webmaster).
Als bisheriger Kassenrevisor wird Hermann Lutz bestätigt. Als nachrückender zweiter Revisor für den turnusgemäß ausscheidenden Urs Scherer stellt sich Vera Schlittler zur Wahl, die einstimmig ausfällt.
Weitere, vom Vorstand direkt ernannte Funktionäre sind: Marco Sisti (Hallenkoordinator), Roman Bühler (Materialverwalter), Clemens Barges (Fähnrich), Monique Stadelmann (Fähnrich-Stv.), Hanspeter Müller (Vertreter bei den Turnveteranen BL) und Hans Wermelinger (Leiter der Seniorenwandergruppe). Die Delegierten für Verbandsversammlungen werden ad hoc bestimmt, je nach anfallenden Themen.
Im Sinne einer Bekanntmachung merkt Karl an, dass ein/e vollamtliche/r Mutationsführer/in, ein/e zusätzliche/r Materialverwalter/in zur Unterstützung von Roman sowie ein/e Informatiker/in zur Mitarbeit beim Neuaufsetzen der Mitgliederdatenbank gesucht werden. Meldungen nimmt der Vorstand entgegen, ein Eintritt ist jederzeit möglich.


10. Diverses

Schluss der Versammlung: 21.30 Uhr

Muttenz, 28. September 2015 / Für das Protokoll: Reto Wehrli

Protokoll (Webversion im pdf-Format)