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Turnen Aktiv - Freitag Fitness

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22. Juli 2004: Wanderung zum Wildmadfurggeli

 

Schönwetter Regenwetter
So haben wir uns das vorgestellt (links) und so war's (rechts)!

Fahrt nach Schwanden (GL), von dort mit dem Postauto ins Kies und weiter mit der Seilbahn auf die Mettmenalp (1610m). Anschliessend Wanderung zum Wildmadfurggeli (2292m) und Abstieg Richtung Elm bis Ämpächli (1485m). Von dort mit der Seilbahn hinunter nach Elm und mit dem Postauto zurück nach Schwanden.

 

FitnessFreitag bricht alle Rekorde

Der Eintrag ins Guinessbuch der Rekorde ist uns nach der Wanderung vom 24. Juli 2004 sowohl als Gruppe wie auch einzelnen Mitgliedern sicher:

Kategorie Pünktlichkeit:
Eine fast schon unheimliche genaue Einhaltung eines Tages-Zeitplanes durch die Gruppe inklusive pünktlichem Abfahren.

Kategorie Wanderung I:
Die schönste gruusige Bergwanderung, die jemals durchgeführt wurde.

Kategorie Wanderung II:
Möglichst weit laufen ohne das Geringste von der schönen Gegend zu sehen.

Kategorie Nahtlose Anknüpfung ans Vorjahr:
So beginnen, wie bei der letztjährigen Wanderung aufgehört wurde: Pflätschnass aber zwäg in einem steilen Bähnli durch die Nebelschwaden. Und das Besondere: Auch gleich wieder so aufhören. Und dazwischen? Nun ja, ...ehm, ..hkm..., ..

Kategorie Schnell-Pick-Nick:
Das Picknick wird im Stehen eingenommen. Vorteile: Der Arsch bleibt trocken, die Brötli feucht.

Kategorie Perversität:
Zwei Liter Wasser im nassen Rucksack auf nassem Rücken mitschleppen.

Kategorie Tapferkeit:
Beda Bloch: Knie trotz A***rose über die A****rose heben.
(*** = rth, **** = lpen)

Kategorie beste Regie:
Thommy: Wegen seiner unermüdlichen Suche nach dem Optimum für uns alle.

Kategorie sicherster Chauffeur des Tages auf Schweizer Strassen:
Thommy: Wegen seiner konzentrierten, alkohohlfreien, bequemen und sicheren Fahrweise.

Kategorie "Warum denn in die Ferne schweifen..."
.... denn das Gute liegt so nah: Coupeessen auf dem Eglisgraben bei wärmenden Sonnenstrahlen.

Kategorie Ausbaumöglichkeit:
Mitnahme einer Damenriege und Durchführung eines Miss-Wet-T-Shirt-Wettbewerb, dann hat die Nässe wenigstens ihren Reiz.

Kategorie Berichterstattung:
Der unermüdliche Fotograph: Karl Flubacher.
Der Schreiberling, dem nichts entgeht: Heiner Vogt.

 


Fahrt nach Schwanden (GL), von dort mit dem Autobus ins Kies
und weiter mit der Seilbahn auf die Mettmenalp (1610m).


Wetterbeobachtung bei der Ankunft auf der Mettmenalp: Stark bewölkt, aber kein Regen.


Abmarsch nach Wildmad 2 1/2h und später nach Ämpächli 3 3/4 h (links)
Über den Staudamm des Garichten-Stausees (rechts)


Abzweigung nach Wildmad (-Elm), ab jetzt gehts aufwärts


Blick zurück auf den Garichtensee. Von rechts kommen ein paar Wolken zu uns herauf,
was bringen die mit? Fortsetzung auf der nächsten Seite...

 


Die Wolke zog auf und nach kurzer Zeit war's vorbei mit der schöner Aussicht.
Dann begann's auch noch zu regnen ...


und regnen ... und regnen ...


Der kurze Fotohalt vor dem Aufstieg durchs Schneefeld


Der Weg durchs Schneefeld zum Pass
Kurzzeit-Rekord-Mittagshalt im Stehen, Wildmadfurggeli auf 2292m


Gruppenfoto nach dem Essen.
Hintere Reihe Beda, Heiner, Beat, Urs, René, Jacques und Heinz.
Vorne: Peter und Thomas. Hinter der Linse und ebenso durchnässt: Karl

 


Der Abstieg in Richtung Ämpächli ... es regnet immer noch


... und immer noch, auch dieser kleine See ladet nicht zum Bade - Schade!

 

Dem Wetter entsprechend:
Ein kleiner Exkurs in die Alpenfauna

 

Einer freut sich, wenn regnet: Der Schwarze Alpensalamander

Beim Abstieg in Richtung Ämpächli-Elm konnten wir mehrmals ein sonst kaum sichtbares und auch noch wenig erforschtes Tier beobachten. Der Schwarze Alpensalamander wird bis zum 15 cm lang, er hat einen schwarzen Körper, auch die Bauchseite ist schwarz, dies im Gegensatz zum Bergmolch, der einen leuchtend orangen Bauch hat.

Erstaunlich ist, dass der Alpensalamander vom Wasser unabhängig ist, andere einheimische Amphibien benötigen zur Fortpflanzung einen Teich oder Tümpel, der Alpensalamander kann's im Trockenen...

Er benötigt nicht zu trockene Alpweiden und ähnliche Lebensräume und ist daher vor allem in den frühen Morgenstunden und eben, wen wundert's, bei Regenwetter zu sehen.

In der Schweiz lebt der Alpensalamander bevorzugt in Höhen von 800m bis 2000m, wobei er die zentralalpinen Täler, wie das Wallis und das Engadin, wegen des trockenen Klimas nicht bewohnt.

Weitere und ausführliche Informationen sind bei der "Koordinationsstelle für Amphibien- und Reptilienschutz in der Schweiz, KARCH" erhältlich: http://www.karch.ch > Alpensalamander






 

... und wieder zurück zu unserer Regenwanderung:
Erste Anpassungen an des Wetter machen sich bemerkbar...


Die einsamen Wanderer im Regen - ... kommt die Nachhut?

Die Phase des Trocknens und der Beizenstopp am Ende der Wanderung habe ich fotografisch nicht festgehalten. Die obligatorische Talfahrt in der Seilbahn erfolgte, im Gegensatz zum letzten Jahr, ohne ereignisreiche Stopps.

Im Tal angekommen, hätten wir noch gerne das Martinsloch von Elm betrachtet, wir mussten uns mit dem Sinnbild dafür begnügen.

... und dann gings heim von Elm nach Schwanden und wieder zurück nach Muttenz.

Schliesslich gönnten wir uns noch im Eglisgraben einen Coupe im Gartenrestaurant, zwar nicht bei eitel Sonnenschein, aber doch im Trockenen.

Organisation und Reiseleitung: Thomas und Beat
Durchführung: Beda, Heiner, Urs, René, Jacques, Heinz, Peter und Karl
Danke für euren Einsatz - das Wetter ist nächstes Jahr bestimmt besser - wir freuen uns!

Bilder: Karl Flubacher und Beat Krattiger

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