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Turnen Aktiv - Fitnessriege

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9. Januar 2004: Claus Santee mit Überraschungen

An de Stange hange, über Bänkli springe, ...

Wie gewohnt, traf sich die Freitag Fitnessriege am Freitagabend zum jährlichen Anlass im Januar. Wie gewohnt kam Claus Santee etwa einen Monat zu spät. Soweit das Regelmässige. Heute aber lag was besonderes in der Luft! Was? Das findest du weiter unten.

Aber beginnen wir von vorne...


Treffpunkt 19:00h beim Mittenza zum Glühwein und Guzzeli (Danke Marianne und David!)


Links: Die beiden Neuen, Beni und Thomas werden eine Unihockey Mannschaft aufbauen
Rechts: Die Vorstellungsrunde: Wer ist wer und wer macht was...


Vor dem Essen das Gehirntraining ... und die Resultate präsentiert Thomi
unter nachdenklichem Blick von Heiner.


Dann gehts los: Pfännli anheizen zum Fleisch-Fondue

 

Freitagnacht, Fitnessnacht - Thomi hat was mitgebracht ...

Er musste ja noch kommen: Claus Santee, wie üblich hat er uns drangenommen, wie üblich mussten wir Värsli aufsagen oder einen guten Grund finden, keines zu wissen.


Armin und Jürg - Stephan und Karl


Beni und Thomas - Heinz und Thomi

Eines der Värsli dauerte dann etwas länger, viel länger...
Sogar Claus Santee war für einmal etwas ruhig, sehr ruhig...

Was uns Beat vorgetragen hat, war wirklich was von Feinsten! Also zurückliegen, lesen, geniessen: Die sportlichen Aktivitäten, welche Beat im Jahr 2003 über sich ergehen lassen musste.


... derbi han i doch scho iX Knüppel din,
und s’Sitestäche wird ganz schlimm ...

der ganze Text weiter unten

es geht noch weiter

Das war noch nicht alles für den heutigen Abend, denn dieser Chlaus packte doch wirklich noch ein Gitarre aus seinem Koffer und begann auch noch zu singen. Das war der zweite Ohrenschmaus des Abends. Leider lässt sich dies hier nicht so weitergeben, aber das kann ja noch kommen...
Vorerst einmal mit Bildern und ohne Ton.


Die Agenda des Abends

Unser Turnerlied: Text rechts
Das Bild in Worte gefasst:

Freitagnacht, Fitnessnacht
Thomi hat was mitgebracht.
Alle stehen im Kreis herum,
machen mit oder schnurren dumm
Turnen mit sportlichem Mut
Verdelli wie gut uns das tuut!


Claus Santee mit seiner Gitarre ... und nochmal


und nochmal ... und ein Blues ...und nochmals ... Zugabe

So, das wars. Uns hats gefallen. Claus mach weiter so und Beat auch. Ich freue mich auf die Berichterstattung im nächsten Jahr, also eintragen: Freitagnacht - Claus Santee Nacht, 7. Januar 2005

 

Beat zum Niggi-Näggi

Seine Erlebnisse aus etwa 35 Trainingsstunden im Jahr 2003

I versuech dir und euch Sportstype do kurz und bündig in Värsform z’verzelle,
wie s’Schicksal mir s’letscht Johr öppe 35 mol bös an Lib und Läbe het welle ... .
Liebe Santi sig ganz Ohr,
chasch alles glaube s’isch sicher wohr.
Mi Frau isch e liebi und mir häns zäme schön dehei,
aber am Fritig Zobe gits si mir kräftig eins ans Bei:
"Gang di Ranze go schwinge, i will kei Schlaffi!"
so pack i mi Täsche nach em Kaffi,
nimm s’Terraband mit und mach mi uf e Wäg
Richtig Hinterzweie und mein i sig nochhär zwäg.

Doch oha lätz scho in der Garderobe merk i, s’wird sicher glatt,
dr Heiner isch do, dä walzt is wider alli platt.
Jo weisch, dasch dä an dr Spitze vo däm Verein,
anderscht chunsch döt jo nit ane, blibsch gschider deheim.

Und kum in der Halle müen mer wie wild afo gumpe,
scho bald fühl i mi wie e alte nasse Lumpe.
Doch der Thomi, kennsch en?, het kei Erbarme:
"nit numme mit de Bei, au mit de Arme!"
Derbi han i doch scho iX Knüppel din,
und s’Sitestäche wird ganz schlimm.
Grad wo i mein i chön nüm witer,
macht är d’Musik no chli lüter.
Jetzt hört me s’Röchle nüm, s’isch allwäg besser so,
will mir im Kreis müen seggle und im Vordere nit uf d’Färse schtoh.

E chlini Pause gits wo mir hän müesse
technischs Grät ufstelle zum für unsere Wohlstand z’büesse.
An de Stange hange, über Bänkli springe,
Slalom laufe, an de Ringe go schwinge,
wie e Chäfer uf em Rugge lige und schtrample,
an dr Sprossewand umenanderhample,
uf dr Barre - nüt aschlo ...!, dr Medizinball schmeisse,
Seili gumpe bis mer nüm wüsse wie mer heisse,
am Gummi zieh, über dr Chaschte chlättere,
renne!, nit penne und nit wättere;
Santichlaus, do isch denn fertig luschtig,
ligsch am Bode und bisch Fitnessfruschtig.

Neuerdings versuecht är mit elektronischer Hilf und SMS-Glocke
uns in sini sadomasochistische Turnstunde z’locke.
Oder är schickt Spezialischte wo is sötte Unihockey bibringe;
kriegsch sone Stäcke uf e Sack, lersch grad no singe.
Mängmol chunnt är mit junge und/oder nätte Dame,
wo uns Bei und anders sölle mache, uns alte Lahme.
Die versueche denn mit uns z’"Gymnastiziere"
und uf und ab uf em Step ume z’spaziere.
E Grät-Meischtere het is welle an de Ring dressiere,
mir hänns aber nit begriffe und düen is nume blamiere.

Mängmol hesch nit emol am Wuchenänd Rue vo dr Tortur,
denn macht är nämlich mit uns au no e Gwalts-Bärgtour.
Au wenn mer dusse sin im Margelacker,
mien mir an d’Seck go, nit weniger wacker.
Wie alti Krieger mit Speer und Kugele
düen mir unseri Ränze über dr Rase rugele.
Witsprung und Hochsprung und s’ganze Programm,
är losst an uns kei einzig Gramm
Fett me und will alles zu Muskle verwandle,
derbi tüen mir ender s’Stadion verschandle.

Au das sin "Alt-Laschte" und me merkts bi Alle,
d’Matte isch breiter und vil länger als unseri Halle.
Sogar vor em Vita-Parcour mache mir nit Halt,
s’isch mir bald glich, simmer halt nochhär dopplet so Alt.

Sin denn alli Glänk verrängt, d’Sehne gstreckt,
s’Fett ussgloffe und s’Hirni durenandergschüttlet,
alli Knoche amene andere Ort, d’Muskle verkateret,
d’Knorpel verbrösmelet und d’Gedärm entlüftet,
wird zämme grumt, neu uffgstellt, mir bilde zwei Gruppe, eine isch zviel,
die mit de Schnäuz gege die ohni Speuz, du pfiffsch, mir mache no e Spiel.
Aber muesch nit meine das heig mi amüsiert,
denn jetzt wird vo Allne nomol alles mobilisiert.
Und so chunnt denn no drzue dr Räscht
vo all däne turn-typische Gebräscht:
s’git quätschti Rippli, gschtuchti Finger, roti Köpf, kaputtigi Brülle, blaui Fläcke,
prellti Schiinbei, gschürfti Ellböge, gwönlichi Büle, brocheni Nasebei und stifi Näcke!
Ändlich, ändlich chunnt dr erlösendi Pfiff vo unserem Leiter,
d’Turnstund isch ume, mir gsehn eh nüme heiter.
Mit letschter Kraft und völlig schlaff (bsinnsch di no an Afang:" will kei Schlaffi ... !"),
schlepp i mi unter d’Duschi und luus mi wie e Affi,
zell mini Wunde, au die moralische, und hoff uf e Heiligswunder.
Aber wills halt nit chunnt stig i mit Stöhne und Ächze in mi Plunder.
I stand under dr Föhn und vor e Spiegel und ha gruusig vil ztue,
wider wie e durchschnittlich unsportliche Mensch uszgseh und nit wie e vertrampti Chue.

Wo mir denn aber über s’Lokal einig sin spür i wies langsam wider duet wärde,
und e Schtange Panasch bringt mi sogar halbwägs zrug uf d’Ärde.
Bschtellt denn no eine, du kennsch en au,
si Dingsbums-Salat bi dr Bärefrau,
mit wenig italiänischer Sose und viel Brot,
denn wird’s mir heiss und mini Bäggli wärde rot,
will i jetzt weiss, i has wider emol überläbt,
und cha ins Wuchenänd fit und pflägt.
I gang z’fride heim und has gmüetlich mit minere Frau am Ofe,
und freu mi sogar scho wider uf dr nägscht Fritig Obe !

Dir liebe Santi und au euch Allne danggschön fürs geduldige zuelose vo däm Lamänto.
Und dir liebe Thomi danggschön für’s verleite zum fitte (nit für dr Verleider am Fitte) und natürlich für’s Stoff-Lifere für das chline Värsli.

Beat Krattiger

 

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