TV Muttenz Handball, Männer, 3. Liga, Abstiegsrunde
Abstieg in extremis abgewendet
Nachdem das Hinspiel der Barrage gegen die SG Stäfa / Meilen 14 Tage davor mit 29 : 26 gewonnen werden konnte, war die grosse Frage vor dem Rückspiel am Sonntagnachmittag, 03.05.2026 in Stäfa: Reicht das? Die Antwort: Ja das reichte. Mit einer 29 : 28 Niederlage konnten 2 Tore Vorsprung gehalten und somit auch der Verbleib in der 3. Liga erhalten werden.
Die Muttenzer starteten in der Frohberghalle in Stäfa ZH selbstbewusst und besser in das von 60 lauten Einheimischen und schönen 5 Gästefans sowie dem Buschauffeur und Chronisten verfolgte Spiel und gingen nach keinen 30 Sekunden in Führung. Der Vorsprung konnte bis in die 23. Minute auf ein 7 : 11 ausgebaut werden. Aber Stäfa gab sich nicht geschlagen und kam wieder bis auf ein Tor heran, bis der 3. von insgesamt 4 von JD. Neuhaus sicher verwandelten Penaltys das Pausenresultat 12 : 14 zu Folge hatte.
Das attraktive Spiel setzte sich mit raschen Torfolgen auf beiden Seiten auch in der zweiten Hälfte fort und drohte dann mit dem lange erwarteten Ausgleich zum 21 : 21 in der 43. Minute zu kippen. Die Heimmannschaft ging danach auch in Führung, aber Muttenz konnte jeweils im Gegenzug wieder ausgleichen und sogar mit dem Tor von Topscorer Lukas Graf in der 52. nochmals auf 24 : 26 vorlegen. Jetzt zeigte das Time-Out von Stäfa (auch psychologischen?) Erfolg und die nächsten 5 Tore fielen alle ins Gehäuse von Muttenz. Somit war das Resultat von 29 : 26 vom Hinspiel erreicht und die Barrage ausgeglichen. Die Spannung stieg ins Unermessliche. Doch auch das Time-Out der beiden Coaches und das ganze Spiel durch gut parierenden Goalies der Muttenzer kurz zuvor zeigte Wirkung und die letzten beiden Tore erzielten die Gäste. Trotz 29 : 28 verlorenem Match besiegelte das Gesamtscore den Verbleib von Muttenz I in der 3. Liga, herzliche Gratulation!
Urs-Martin Koch für den TV Muttenz Handball
SG Stäfa / Meilen – TV Muttenz I: 29 : 28 (12 : 14)
Die Muttenzer: Sebastian Ebneter und Mario Mosimann im Tor; Lukas Graf (9 Tore), Noah Gysin (1), Finn Kernen, Janis Lehner, Noah Mensch (1), Andrin Mosimann, Jean-Daniel Neuhaus (6, davon 4 Penaltys), Raphael Reinhard, Pascal Schnell (5), Cyrill Vögtlin (6) und Lucas Zingg.